Der Nationalpark Aukštaitija im Nordosten Litauens bildet das Herz des litauischen Seenlands: mehr als hundert Gewässer eingebettet in Kiefern- und Birkenwälder, durchzogen von einem Netz von Waldwegen, das sich besonders für Gravel eignet.
Ein fahrbares Terrain zwischen Wäldern und Seen
Von Palūšė, einem Dorf am Ufer des Lūšiai-Sees, schlängeln sich Waldwege und sandige Pisten auf rund 42 km zwischen den Seen Baluošas, Ilgis und Tauragnas, bei etwa 380 Höhenmetern insgesamt. Das Terrain wechselt zwischen rollenden Wegen im Unterholz und sandigeren Abschnitten nahe der Ufer, typisch für diese eiszeitlich geprägte Region.
Wie man die Ausfahrt angeht
Vielseitige Gravelreifen um 40-45 mm eignen sich für die meisten Wege des Parks, wobei die sandigen Abschnitte am Seeufer einen leicht reduzierten Reifendruck für mehr Grip erfordern. Das Höhenmeterprofil bleibt bescheiden, summiert sich aber über die Länge der Strecke.
Wann hinfahren
Von Mai bis September, mit einem Besucherhöhepunkt an den zugänglichsten Seen im Juli und August. Der Frühherbst bietet ein besonderes Licht auf den Birkenwäldern, die dann deutlich weniger besucht sind.
Gut zu wissen
Die Holzkirche von Palūšė aus dem Jahr 1750 und die restaurierte Mühle von Ginučiai lohnen einen Abstecher unterwegs. Ignalina, die nächstgelegene Stadt mit Geschäften und Unterkünften, liegt etwa fünfzehn Kilometer vom Start entfernt.