Der Chianti, das bekannteste Weinbaugebiet der Toskana, bietet ein anspruchsvolleres Gravel-Terrain als die benachbarten Crete Senesi: ausgeprägtere Hügel, Eichenwälder zwischen den Sangiovese-Reihen und ein Netz aus “strade bianche”, das die Weindörfer verbindet, ohne je lange derselben Achse zu folgen.
Eine hügelige Route zwischen Weinbergen und Wäldern
Ab Greve in Chianti steigt die Route nach Panzano und dann Radda in Chianti durch eine Landschaft, die terrassierte Weinberge und immergrüne Eichenwälder abwechselt, auf für die Region typischen weißen Wegen. Rechnen Sie mit etwa 65 km und 1200 Hm für eine vollständige Runde — spürbar anspruchsvoller als die Route der Crete Senesi südlich von Siena, die bei vergleichbarer Distanz insgesamt flüssiger bleibt.
Wie man die Tour angeht
Ein Gravel-Reifen mit 40mm und etwas Profil eignet sich hier besser als auf den Crete Senesi, da der Waldboden mancherorts weicher ist. Die Weindörfer säumen die Strecke in regelmäßigen Abständen, was Verpflegungspausen erleichtert — und die Weinprobe, sofern man sie sich für das Ende aufhebt.
Wann hinfahren
Von April bis Juni oder September bis Oktober, unter Vermeidung des toskanischen Sommers, heiß und trocken, der den Waldboden staubig und die Anstrengung auf einer bereits hügeligen Strecke beschwerlicher macht.
Gut zu wissen
Greve in Chianti, als das Eingangstor zum Weinbaugebiet betrachtet, bietet ein auf Weintourismus ausgerichtetes Unterkunftsangebot, mit praktischem Zugang zu Florenz und Siena, um Radfahren mit kulturellen Entdeckungen zu verbinden — und für Liebhaber toskanischer Gravel-Strecken eine gute Ergänzung zu den Strade Bianche von Siena, die weniger als eine Autostunde entfernt liegen.