Der Wald von Białowieża, der auf der polnisch-belarussischen Grenze liegt, beherbergt das letzte Überbleibsel des Urwalds, der einst die Ebenen Europas bedeckte, sowie die größte frei lebende Wisentpopulation der Welt.
Waldwege in einem geschützten Ökosystem
Vom Dorf Białowieża aus führen die Waldwege in die Randzonen des Waldes in Richtung Hajnówka und dann Narewka, da die strenge Kernzone des Nationalparks geführten Wanderungen zu Fuß vorbehalten bleibt. Zu rechnen ist mit rund 30 km und kaum 100 Höhenmetern für eine für die Region repräsentative Runde, auf fast durchgehend flachem und meist gut befahrbarem Untergrund.
Wie man die Tour angeht
Vielseitige Gravelreifen um 38-42 mm eignen sich für die meisten Waldwege der Gegend. Das flache Gelände ohne nennenswerte Höhenmeter macht die Tour, abgesehen von der Distanz selbst, für Radfahrer aller Niveaus zugänglich.
Wann hinfahren
Von April bis Oktober, da die Feuchtigkeit im Unterholz außerhalb dieses Zeitraums manche Wege schlammiger machen kann. Der Sommer und der frühe Herbst bieten die besten Chancen, in den dafür vorgesehenen Beobachtungszonen Wisente zu Gesicht zu bekommen.
Gut zu wissen
Białowieża, ein kleines Dorf mitten im Wald, bietet ein begrenztes, aber ausreichendes Unterkunftsangebot, mit praktischem Zugang zu Hajnówka, um den Aufenthalt in dieser ländlichen Region Podlachiens zu verlängern.