Die Insel Brač in Dalmatien bietet ein Gravel-Terrain, das durch Jahrhunderte der Terrassenlandwirtschaft und des Steinabbaus geprägt wurde: eine Landschaft aus Trockenmauern und historischen Steinbrüchen, fernab des Trubels der Strände an der Küste.
Ein Inselinneres zwischen Trockenmauern und Steinbrüchen
Ab Supetar, dem wichtigsten Hafen der Insel, führen die Wege ins Inselinnere in Richtung Pučišća, der historischen Stadt der Steinbearbeitung, und weiter nach Bol an der Südküste. Zu rechnen ist mit rund 40 km und 600 Höhenmetern für eine für die Insel repräsentative Runde, auf steinigem Terrain, gesäumt von kilometerlangen Trockenmauern, die einstige landwirtschaftliche Parzellen abgrenzten.
Wie man die Tour angeht
Robuste Gravelreifen um 40-45 mm halten dem kantigen Kalkstein, der manche Wege im Inselinneren kennzeichnet, besser stand. Ein Reifenpannen-Reparaturset bleibt auf den abgelegeneren Abschnitten nützlich, wo Hilfe und Geschäfte rar sind.
Wann hinfahren
Von April bis Juni und von September bis Oktober, da die dalmatinische Sommerhitze und der fehlende Schatten auf weiten Teilen des Inselinneren die Tour im Hochsommer anstrengend machen. Der Frühling bietet zudem eine noch grüne mediterrane Vegetation.
Gut zu wissen
Supetar, gut per Fähre von Split aus erreichbar, und Bol, berühmt für seinen Strand Zlatni Rat, bieten eine ordentliche Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zu den benachbarten Inseln Hvar und Šolta, um den Aufenthalt im dalmatinischen Archipel zu verlängern.
