Die Via Appia Antica, 312 v. Chr. erbaut, um Rom mit Süditalien zu verbinden, lässt sich heute mit dem Rad mitten durch einen geschützten Regionalpark befahren, gesäumt von Schirmpinien, antiken Gräbern und römischen Ruinen unter freiem Himmel.
Eine antike Straße vor den Toren der Hauptstadt
Von der Porta San Sebastiano in Rom aus folgt der Weg dem Verlauf der römischen Straße über rund 16 km hin und zurück durch den Parco Regionale dell’Appia Antica, vorbei an den Katakomben von San Callisto, dem antiken Aquädukt und der Villa dei Quintili. Die fast durchgehend flache Strecke wechselt zwischen originalem römischem Pflaster und einem befestigten, besser befahrbaren Weg.
Wie man die Familientour angeht
Mit gerade einmal 60 Höhenmetern stellt diese Ausfahrt keine körperliche Herausforderung dar, doch das stellenweise unebene Originalpflaster verlangt breitere oder verstärkte Reifen für mehr Komfort, insbesondere mit einem Kinderanhänger. Eine Fahrt an einem Sonntag oder Feiertag, wenn der Autoverkehr auf einem Teil der Strecke eingeschränkt ist, macht das Erlebnis entspannter.
Wann hinfahren
Ganzjährig, denn die Via Appia Antica eignet sich sowohl für eine sonnige Winterausfahrt als auch für einen Sommerspaziergang im Schatten der Schirmpinien. Sonntage und Feiertage bleiben die geeignetsten Zeitpunkte für eine Familienausfahrt abseits des Verkehrs.
Gut zu wissen
Rom bietet natürlich die größte Auswahl an Unterkünften Italiens, mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis an den Rand des Parks, was es einfach macht, diese Radtour mit einem Besuch der historischen Altstadt zu kombinieren.
