Livigno, ein Alpenort in einem Grenztal zur Schweiz auf über 1800 m Höhe, hat sich als einer der umfassendsten Bikeparks der italienischen Alpen etabliert. Das Gebiet, das von mehreren mtb-tauglichen Gondelbahnen erschlossen wird, kombiniert klassische Bikepark-Strecken mit wilderen Almwegen.
Ein Gebiet mit Gondelbahn-Erschließung
Vom Zentrum Livignos aus erschließen die Gondelbahnen Mottolino und Carosello 3000 ein Streckennetz, das teilweise aus über 2700 m Höhe ins Tal hinabführt. Für einen typischen Tag sind etwa 25 km kumulierte Abfahrt bei 400 Höhenmetern Restanstieg zu rechnen, wobei der Großteil des Aufstiegs per Bergbahn erfolgt. Das Gelände wechselt zwischen gepflegten Bikepark-Strecken und technischeren Almpfaden, mit Ausblicken bis zu den benachbarten Schweizer Gipfeln.
Wie man die Tour angeht
Das Gebiet klassifiziert seine Strecken nach Schwierigkeitsgrad, sodass sich ein progressiver Tag gestalten lässt, ohne sich gleich auf die technischsten Abschnitte einzulassen. Die Höhe von über 1800 m bereits im Talboden kann für Radfahrer, die aus tieferen Lagen kommen, einen Akklimatisierungstag erfordern.
Wann hinfahren
Von Juni bis September, der Öffnungszeit der für Mountainbiker eingerichteten Bergbahnen. Juli-August bietet die besten Wetterbedingungen, mit Almen in voller Blüte.
Gut zu wissen
Livigno profitiert von einem Freihandelszonen-Status, der Sport- und Radausrüstung günstiger macht als anderswo in Italien — ein zusätzliches Argument für Radfahrer neben dem Gelände selbst. Der Ort bietet eine große Auswahl an Unterkünften, die ganzjährig auf Sporttourismus ausgerichtet sind.
