Als höchste asphaltierte Auffahrt der Costa Blanca hat sich der Alto de Aitana zu einer der Referenzen der Region entwickelt: Seine letzten Rampen streifen einen militärischen Gipfel mit eingeschränktem Zugang auf 1.558 m.
Ein langer Anstieg, der seinen härtesten Kilometer für den Schluss aufhebt
Von Alcoleja aus sind es 22,3 km bei 1.260 Höhenmetern, im Schnitt 5,8 %. Die Steigung bleibt über weite Strecken moderat, bis der sechste Kilometer vor dem Gipfel im Schnitt über 9 % erreicht — ab dort fällt sie bis zum Gipfel kaum noch unter 8 %.
Eine Bergankunft der Vuelta a España
Der Alto de Aitana diente bereits als Bergankunft der Vuelta a España – seine Kombination aus Länge, Höhe und Exposition macht ihn zu einem natürlichen Selektionspunkt unter den Pässen im Hinterland der Costa Blanca.
Wie man die Tour angeht
Sonnenschutz und zusätzliche Trinkflaschen sind hier wichtig: Die unteren Hänge bieten kaum Schatten, und die exponierten Serpentinen im oberen Teil können außerhalb der kühleren Monate glühend heiß werden.
Wann hinauffahren
Von März bis Juni und von September bis November: Die sommerliche Hitze auf dieser mediterranen Breite kann den Anstieg mittags wirklich gefährlich machen.
Gut zu wissen
Der letzte Abschnitt verläuft über ein Gelände, das zu einer militärischen Kommunikationsanlage gehört. Eine Schranke hält Autos vor dem Gipfel auf, und Radfahrer können in der Regel auf der öffentlichen Straße weiterfahren, doch bei Veranstaltungen kann der Zugang eingeschränkt werden – am besten informiert man sich vorab vor Ort.