Der Alto de l’Angliru in Asturien hat sich seit seiner Einführung in die Vuelta a España 1999 dank einer Steigung, die auf ihrem härtesten Abschnitt 23 % übersteigt, als absolute Referenz für Schwierigkeit im Profiradsport etabliert.
Ein Anstieg, der keine Verschnaufpause lässt
Von Riosa aus klettert die Straße über 12,5 km bei rund 1250 Höhenmetern, im Schnitt 10 %, was eine noch härtere Realität auf der zweiten Streckenhälfte verbirgt. Die Rampe der Cueña les Cabres, wenige Kilometer vor dem Gipfel, übersteigt über mehrere Hundert Meter 23 % — eine Steigung, an die selbst erfahrene Radfahrer selten gewöhnt sind.
Wie man die Tour angeht
Ein sehr weicher Gang mit einer großen Kassette (32 bis 36 Zähne) ist nicht verhandelbar, um die steilsten Passagen zu bewältigen, ohne abzusteigen. Am besten schon in der ersten, scheinbar zugänglicheren Hälfte ein sehr vorsichtiges Tempo fahren, um Reserven für die Cueña les Cabres zu behalten.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, da diese Bergstraße auf dieser Höhe einen Großteil des Jahres schneebedingt gesperrt bleibt. Die Veranstalter lokaler Radsportevents meiden die Randjahreszeiten bewusst, da das Wetter in Asturien selbst im Hochsommer unberechenbar bleiben kann.
Gut zu wissen
Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, weniger als eine Autostunde entfernt, bietet die größte Auswahl an Unterkünften der Region, mit praktischem Zugang zu den Seen von Covadonga und den Picos de Europa, um den Aufenthalt in den großen Pässen Asturiens zu verlängern.