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Alto de Velefique: der karge, wilde Vuelta-Anstieg in der Sierra de los Filabres

Andalusien, Almería, Spanien

Alto de Velefique: der karge, wilde Vuelta-Anstieg in der Sierra de los Filabres

📷 Photo: Andrew Svk on Unsplash (illustrative photo, not necessarily this exact spot)

Start

Velefique

Distanz

12.8 km

Höhenmeter

950 m D+

Dauer

Ein halber Tag

Schwierigkeit

Schwer

Beste Jahreszeit

April bis Juni und September bis November

Rennrad

Fernab der grünen Alpenpässe bietet der Alto de Velefique eine ganz andere Kulisse: ein kariges, mineralisches Gebirge der Sierra de los Filabres, mitten in der Provinz Almería, wo Radfahren in nahezu vollkommener Stille stattfindet. Es ist einer der anspruchsvollsten und am wenigsten befahrenen Pässe ganz Andalusiens.

Ein Pass aus trockenem Fels gehauen

Vom Dorf Velefique aus steigt die Straße 950 m auf 12,8 km an, im Schnitt 7,4 %, mit Rampen von stellenweise über 17 %. Der Anstieg reiht mehr als zwanzig Serpentinen am Berghang aneinander, in einer mineralischen Landschaft, die fast völlig frei von Vegetation und Schatten ist. Der Beginn der Auffahrt, in den ersten Kilometern oberhalb des Dorfes, ist am anhaltendsten, bevor das Gefälle zum Gipfel hin, auf etwa 1793 m Höhe, etwas unregelmäßiger wird.

Ein wiederkehrender Termin der Vuelta

Der Alto de Velefique steht seit Anfang der 2000er Jahre regelmäßig auf dem Programm der Vuelta a España, meist als Anstieg der ersten Kategorie oder der Kategorie Especial eingestuft. 2009 wurde der Pass in Etappe 12 sogar zweimal erklommen, mit dem Sieg des Kanadiers Ryder Hesjedal. Jüngst, 2021, setzte sich der Italiener Damiano Caruso beim allerersten Etappenziel der Kategorie Especial durch, das jemals auf diesem Gipfel ausgetragen wurde.

Wie man die Tour angeht

Die völlige Schattenlosigkeit und die oft intensive Hitze in der Provinz Almería machen ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend: Am besten mit mehreren Flaschen starten und früh am Morgen fahren. Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel erleichtert das Bewältigen der steilsten Rampen erheblich, insbesondere im ersten Drittel des Anstiegs.

Wann hinauffahren

Von April bis Juni oder von September bis November, wobei der Sommer gemieden werden sollte, da die Temperaturen an diesem voll nach Süden exponierten Hang mit dem Rad kaum erträglich werden können.

Gut zu wissen

Die Straße ist wenig befahren und bietet nach dem Dorf Velefique nur sehr wenige Verpflegungsmöglichkeiten: Am besten völlig autark unterwegs sein. Vom Gipfel reicht der Blick bis zur Wüste von Tabernas und bei klarem Wetter bis zur Sierra Nevada, was ihn zu einem Ziel macht, das sich gut mit anderen Anstiegen der Sierra de los Filabres wie dem benachbarten Calar Alto kombinieren lässt.

Anreise nach Velefique

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Übernachten rund um Velefique

Eine Auswahl gut gelegener Unterkünfte für einen entspannten Start in die Tour.

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Weitere Option verfügbar:

Empfohlene Ausrüstung

Häufige Fragen

Wie schwierig ist der Alto de Velefique?+

Es ist ein anspruchsvoller Anstieg: 12,8 km mit durchschnittlich 7,4 % vom Dorf Velefique aus, mit Passagen von bis zu 17 % und einer Abfolge von über zwanzig Serpentinen auf einem völlig kahlen, schattenlosen Hang. Die Hitze und die Abgeschiedenheit des Ortes machen die Tour härter, als es ein einfaches Mittelgebirgsprofil vermuten lässt.

Wurde der Alto de Velefique schon von der Vuelta a España befahren?+

Ja, mehrfach seit den 2000er Jahren. Der Anstieg diente insbesondere 2009 als Etappenziel, mit dem Sieg des Kanadiers Ryder Hesjedal nach zwei Gipfelpassagen in derselben Etappe, und dann 2021, als der Italiener Damiano Caruso beim ersten Zieleinlauf der Kategorie Especial an diesem Pass in der Geschichte des Rennens gewann.

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