Der Col d’Aspin gilt als der sanfteste der großen historischen Pässe der Hautes-Pyrénées, ohne deshalb leicht zu sein. Seit 1910 regelmäßig von der Tour de France befahren, bietet er einen angenehmen Anstieg durch Wald und dann über Almen, mit einem der schönsten Panoramen des Gebirges am Gipfel.
Das Profil ab Sainte-Marie-de-Campan
Ab Sainte-Marie-de-Campan sind es 12,8 km bei 785 Höhenmetern, also eine Durchschnittssteigung von 6,1 %, die auf der gesamten Strecke selten 8 % übersteigt. Die Straße steigt zunächst durch Unterholz an, bevor sie sich in der zweiten Hälfte auf offene Almen öffnet, mit freiem Blick auf den Pic du Midi de Bigorre am Gipfel, auf 1489 m.
Wie man die Tour angeht
Die moderate, gleichmäßige Steigung erlaubt einen Anstieg ohne besonderes Kraftmanagement, was ihn zu einer guten Option macht, um sich vor schwereren Anstiegen an die großen Pyrenäenpässe heranzutasten. Der Waldabschnitt bietet an heißen Tagen willkommenen Schatten.
Wann hinauffahren
Von Mai bis Oktober, mit guter Befahrbarkeit bereits im Frühling dank einer geringeren Höhe als benachbarte Pässe. Juli-August bleibt die am stärksten frequentierte Zeit, besonders an Tagen mit Tour-de-France-Durchfahrt.
Gut zu wissen
Sainte-Marie-de-Campan, kleines Dorf an der Kreuzung mehrerer bedeutender Pässe, bietet eine begrenzte, aber ausreichende Auswahl an Unterkünften, mit direktem Zugang zu Tourmalet und Aspin für einen Tag mit zwei Pässen.
