Die Alpe d’Huez ist weder der längste noch der höchste Pass der Alpen, aber zweifellos der berühmteste: Ihre 21 nummerierten Kehren, seit 1952 von der Tour de France befahren, haben sie zu einem legendären, unverwechselbaren Anstieg gemacht.
21 Kehren, eine Legende des Radsports
Von Le Bourg-d’Oisans aus klettert die Straße über 13,8 km bei 1071 Höhenmetern, im Schnitt 7,9 %, die in den ersten Kehren, dem schwierigsten Teil des Anstiegs, 13 % übersteigen. Jede Haarnadelkurve, rückwärts von 21 bis 1 nummeriert, trägt eine Plakette mit dem Namen eines Etappensiegers der Tour de France an der Alpe d’Huez.
Kehre 7 ist besonders bekannt als “holländische Kehre”, wo sich jedes Jahr beim Durchzug der Tour Tausende niederländischer Fans versammeln, zur Erinnerung an die zahlreichen niederländischen Siege an diesem Pass in den 1970er- und 1980er-Jahren.
Wie man die Tour angeht
Die stärkste Steigung liegt in den ersten Kehren, bevor der Anstieg zum Gipfel hin allmählich milder wird. Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel bleibt empfehlenswert, um diese Unregelmäßigkeit zu bewältigen, besonders bei sommerlicher Hitze auf dieser recht sonnenexponierten Seite.
Wann hinauffahren
Von Mai bis September, wobei Juni und September zu bevorzugen sind, um den touristischen und radsportlichen Andrang im Hochsommer zu vermeiden, da die Straße im Juli und August sehr stark von Radfahrern frequentiert sein kann.
Gut zu wissen
Le Bourg-d’Oisans bietet eine große Auswahl an Unterkünften und an eine radsportliche Kundschaft gewöhnte Fahrradverleiher, mit praktischem Zugang zu den anderen Pässen des Oisans-Massivs (Col de la Croix de Fer, Col du Glandon), um einen Pässe-Aufenthalt zu verlängern.