Der Col de la Cayolle verbindet das Var-Tal mit dem Ubaye-Tal durch das Mercantour-Massiv und bietet eine der wildesten und am wenigsten besuchten Überquerungen der Route des Grandes Alpes.
Ein langer Anstieg im Hochgebirge
Von Saint-Martin-d’Entraunes aus sind es 20,3 km bei 1.282 Höhenmetern, mit einer Durchschnittssteigung von 6,3 %. Die Straße steigt allmählich durch Schluchten und Almen zum Pass auf 2.326 m Höhe an, an der Grenze zwischen den Alpes-Maritimes und den Alpes-de-Haute-Provence.
Ein historischer Pass der Route des Grandes Alpes
Als markante Etappe der Route, die den Genfersee mit Menton verbindet, stand der Col de la Cayolle auch mehrfach im Programm der Tour de France, meist als Pass erster Kategorie oder außer Kategorie auf Etappen durch die Südalpen.
Wie man die Tour angeht
Der abgelegene und wenig frequentierte Pass bietet im oberen Teil kaum Verpflegungsmöglichkeiten: Es empfiehlt sich, mit ausreichend Wasser und Verpflegung zu starten, insbesondere außerhalb der sommerlichen Hauptsaison.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September: Die Straße schließt im Winter aufgrund der Schneelage, und der Pass kann je nach Bedingungen manche Jahre bis in den Juni hinein gesperrt bleiben.
Gut zu wissen
Saint-Martin-d’Entraunes, das kleine Startdorf, bietet ein authentisches Ambiente im Var-Tal, während die Abfahrt auf der Ubaye-Seite nach Barcelonnette führt, einem praktischen Stützpunkt, um weitere große Pässe der Region aneinanderzureihen.
