Der Col de la Croix de Fer, auf 2067 m zwischen der Maurienne und dem Oisans, zählt zu den Anstiegen, die am regelmäßigsten von der Tour de France in den Alpen befahren werden, oft in Verbindung mit dem einige Kilometer davorliegenden Col du Glandon.
Ein langer und unregelmäßiger Anstieg
Von Saint-Jean-de-Maurienne aus klettert die Straße über rund 29 km bei 1560 Höhenmetern, im Schnitt etwa 5,4 %, was eine sehr unregelmäßige Steigung verbirgt: Passagen nahe 11 % rund um Saint-Sorlin-d’Arves wechseln sich mit langen, flacheren Zwischenstücken ab. Die Landschaft öffnet sich allmählich auf die Aiguilles d’Arves, die charakteristische Silhouette der Maurienne, und dann auf das Massiv der Grandes Rousses auf der Oisans-Seite.
Wie man die Tour angeht
Die unregelmäßige Steigung macht das Krafteinteilen heikel: Am besten in den leichten Passagen Reserven behalten, um die härtesten Rampen rund um Saint-Sorlin-d’Arves anzugehen. Eine Abfahrt auf der Oisans-Seite, nach Le Rivier-d’Allemond, erlaubt es, den Col du Glandon für eine vollständige Rundtour anzuschließen.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, wobei der Pass im Frühjahr manchmal noch schneebedingt gesperrt bleibt. Juli und August bieten die besten Bedingungen, mit dem Nachteil eines dichteren Verkehrs bei den großen Radsportveranstaltungen der Region.
Gut zu wissen
Saint-Jean-de-Maurienne, historische Etappenstadt der Tour de France, bietet eine gute Auswahl an Unterkünften und praktischen Zugang zum Col du Télégraphe und zum Galibier für einen Aufenthalt rund um die großen Pässe der Maurienne.
