Unauffällig bis zu seinem spektakulären Einzug in die Tour de France 2013, verbindet der Col de Sarenne Mizoën mit Alpe d’Huez über eine schmale und wilde Straße im Herzen der Grandes Rousses, ebenso spektakulär wie anspruchsvoll.
Ein unregelmäßiger Anstieg im Herzen der Grandes Rousses
Von Mizoën aus sind es 12,8 km bei 954 Höhenmetern, mit einer Durchschnittssteigung von 7,5 %, mit Passagen über 13 %. Das Profil, geprägt von wechselndem Rhythmus, wechselt zwischen flachen Abschnitten und steilen Rampen bis zum Gipfel auf 1999 m Höhe.
Eine schmale und exponierte Straße
Anders als bei den großen, stark befahrenen Alpenpässen bleibt die Straße des Col de Sarenne schmal, ohne Absicherung an ihren zahlreichen Abgründen und außerhalb der Sommermonate kaum gepflegt. Ständige Wachsamkeit ist geboten, besonders auf den engsten Abschnitten.
Wie man die Tour angeht
Eine Kassette mit großer Bandbreite erleichtert den Umgang mit den steilsten Passagen erheblich, zumal der unregelmäßige Belag nicht immer ein sicheres Fahren im Wiegetritt erlaubt. Auf den exponierten Abschnitten ist es besser, eine Sicherheitsmarge zu wahren, statt reine Leistung zu suchen.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September: Die Höhenlage und der einfache Straßenzustand machen den Anstieg außerhalb dieses Zeitfensters wenig empfehlenswert, da die Fahrbahn im Frühjahr beschädigt oder teilweise gesperrt sein kann.
Gut zu wissen
Alpe d’Huez, das Ziel der Fahrt, bietet alle nützlichen Angebote, um den Aufenthalt im Oisans zu verlängern, während Mizoën, der Ausgangspunkt, den unaufdringlichen Charme eines kleinen Bergdorfs bewahrt hat, das noch abseits der Menschenmassen liegt.
