Der Nationalpark Lahemaa an der Nordküste Estlands war der erste Nationalpark der Sowjetunion. Er schützt heute eine Landschaft aus Küstenhalbinseln, dichten Wäldern und Mooren, durchsetzt von restaurierten baltendeutschen Herrenhäusern.
Ein vielfältiges Terrain zwischen Wald und Küste
Vom Herrenhaus Palmse aus durchqueren Waldwege und Küstenpfade den Park Richtung des Fischerdorfs Altja und weiter zur Halbinsel Käsmu auf rund 45 km, bei 260 Höhenmetern insgesamt. Das Terrain wechselt zwischen fahrbaren Waldpisten und sandigeren Abschnitten entlang der Buchten.
Wie man die Ausfahrt angeht
Vielseitige Gravelreifen um 40-45 mm eignen sich für die meisten Wege des Parks, wobei einige Abschnitte nahe den Mooren auch im Sommer feucht bleiben können. Die bescheidenen Höhenmeter bleiben auf den welligen Abschnitten nahe der Küste spürbar.
Wann hinfahren
Von Mai bis September, wobei der Sommer die besten Bedingungen bietet, um die Ausfahrt mit einem Bad in einer der Buchten der Küste zu verbinden. Der Herbst bringt die Farben des Viru-Moors zur Geltung, erreichbar über einen Bohlenweg am Rand der Strecke.
Gut zu wissen
Das vollständig restaurierte Herrenhaus von Palmse, umgeben von einem Landschaftspark, lohnt einen Besuch zu Beginn der Strecke. Das Fischerdorf Altja mit seinen traditionellen, auf Holzgestellen trocknenden Fischernetzen bietet einen malerischen Halt auf halber Strecke.