Saaremaa, die größte Insel Estlands, bietet ein vielfältiges Gravel-Terrain zwischen Kalksteinklippen, traditionellen Windmühlen und einer der eigenartigsten geologischen Stätten des Baltikums: einem mehrere Jahrtausende alten Meteoritenkrater.
Eine abwechslungsreiche Strecke zwischen Küste und Landesinnerem
Von Kuressaare aus durchqueren Landstraßen und Kiespisten das Inselinnere Richtung des Kaali-Kraters und führen dann zur Nordküste und der Panga-Klippe zurück, auf rund 55 km bei 220 Höhenmetern insgesamt. Das insgesamt fahrbare Terrain wechselt zwischen offenen landwirtschaftlichen Abschnitten und Passagen durch küstennahen Kiefernwald.
Wie man die Ausfahrt angeht
Vielseitige Gravelreifen um 40-45 mm eignen sich für die meisten Wege der Insel, wobei der oft präsente Wind auf diesem offenen, ostseenahen Terrain manche Abschnitte anspruchsvoller machen kann, als es die Höhenmeter vermuten lassen.
Wann hinfahren
Von Mai bis September, mit einem Besucherhöhepunkt im Juli und August rund um Kuressaare. Frühling und Frühherbst bieten eine deutlich ruhigere Insel und ein besonderes Licht auf der Panga-Klippe.
Gut zu wissen
Die bischöfliche Burg von Kuressaare, die am besten erhaltene der baltischen Staaten, lohnt einen Besuch am Anfang oder Ende der Strecke. Saaremaa ist vom Festland aus per Fähre für Passagiere und Fahrräder ab Virtsu erreichbar, oder über die durch einen Straßendamm verbundene Insel Muhu.