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Gravel im Luberon: zwischen Bergdörfern und ockerfarbenen Pisten

Luberon, Provence, Frankreich

Gravel im Luberon: zwischen Bergdörfern und ockerfarbenen Pisten

📷 Photo: Rich Martello on Unsplash (illustrative photo, not necessarily this exact spot)

Start

Lourmarin

Distanz

68 km

Höhenmeter

1100 m D+

Dauer

Ein ganzer Tag

Schwierigkeit

Mittel

Beste Jahreszeit

März bis Juni, September bis November

Der Luberon hat sich mit seinen auf Felsen thronenden Dörfern aus ockerfarbenem Stein und seinen Lavendelfeldern einen Namen gemacht, ist aber auch ein bemerkenswertes Terrain für Gravel: ein dichtes Netz aus landwirtschaftlichen Wegen, Waldpisten und wenig befahrenen kleinen Straßen, das erlaubt, die Dörfer zu verbinden, ohne fast je eine stark befahrene Achse zu berühren.

Eine Route zwischen Kulturerbe und unberührter Natur

Ab Lourmarin, eines der “schönsten Dörfer Frankreichs”, steigt eine Referenzroute Richtung Bonnieux über Wege, die sich zwischen Terrassenmauern und Eichenwäldern schlängeln, bevor sie das Plateau des Claparèdes erreicht — ein Gebiet mit breiten, rollfreudigen Pisten, typisch für provenzalischen Gravel, geprägt von weiten Lavendelfeldern (blühend von Ende Juni bis Anfang August). Die Runde kann bis Apt verlängert werden, um sich zu versorgen, bevor es über technischere Wege auf der Südseite des Massivs zurück nach Lourmarin geht.

Für die vollständige Runde sind es etwa 68 km und 1100 Höhenmeter, mit wechselndem Belag: rollfreudige Wege auf dem Plateau, technischere und steinigere Abschnitte in den Talmulden, und ein paar Kilometer ruhigen Asphalts zur Verbindung der Dörfer.

Wie man die Tour angeht

Der Luberon per Gravel verlangt einen vielseitigen Reifen: die Wege wechseln zwischen rollfreudigem Feldweg, Geröll und einigen sandigen Passagen nahe der im Sommer ausgetrockneten Flussbetten. Ein Reifen von 40 bis 45mm mit halb-slickem Mittelprofil und seitlichen Stollen bietet einen guten Kompromiss zwischen Effizienz auf den rollfreudigen Abschnitten und Grip in den technischeren Passagen.

Die Orientierung kann eine Falle sein: viele Wege sind unbenannt, und das GPS verliert in dicht bewaldeten Zonen manchmal das Signal. Eine im Voraus heruntergeladene GPX-Spur, ergänzt durch eine IGN-Papierkarte als Backup, vermeidet böse Überraschungen fernab jeder Versorgungsstelle.

Wann hinfahren

Der provenzalische Sommer ist ausgesprochen heiß und trocken für Fahrten auf sonnenexponierten Wegen — Juli-August besser sehr frühen Starts vorbehalten. Der Frühling (März bis Juni, mit einem ästhetischen Höhepunkt im Juni bei der Lavendelblüte) und die Spätsaison (September-November) bieten deutlich angenehmere Temperaturen und ein herrliches Licht auf den ockerfarbenen Dörfern.

Gut zu wissen

Lourmarin und Bonnieux verfügen beide über charmante Unterkünfte (Dorfhäuser, Gästezimmer), die sich besonders für ein Gravel-Wochenende eignen, mit guten Restaurants zur Erholung nach der Anstrengung. Mehr Wasser als üblich mitnehmen: Versorgungspunkte sind außerhalb der Dörfer selten, und die sommerliche Hitze steigert den Bedarf schnell.

Anreise nach Lourmarin

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Übernachten rund um Lourmarin

Eine Auswahl gut gelegener Unterkünfte für einen entspannten Start in die Tour.

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