Der Spreewald südlich von Berlin bietet ein in Deutschland einzigartiges Gravel-Terrain: ein von der Spree geformtes Waldflussdelta mit hunderten kleinen schiffbaren Kanälen, seit 1991 UNESCO-Biosphärenreservat.
Waldwege zwischen hunderten Kanälen
Ab Lübbenau, dem wichtigsten Zugangspunkt zum Spreewald, führen die Wege in den feuchten Wald in Richtung Lehde und dann Burg, entlang eines dichten Netzes kleiner Kanäle (der Fließe), die traditionell von flachbodigen Booten befahren werden. Zu rechnen ist mit rund 35 km und gerade einmal 50 Höhenmetern für eine für die Region repräsentative Runde, auf einem fast vollständig flachen Terrain.
Wie man die Tour angeht
Vielseitige Gravelreifen um 38-42 mm eignen sich für die meisten Waldwege und Treidelpfade, die im Allgemeinen gut instand gehalten werden. Das dichte Kanalnetz erfordert manchmal Umwege, um eine Brücke oder Anlegestelle zu umgehen — vor der Abfahrt auf der Karte einzuplanen.
Wann hinfahren
Von April bis Oktober, da die Feuchtigkeit des Unterholzes manche Wege im Winter schlammiger machen kann. Der Sommer bietet die besten Bedingungen, mit der Möglichkeit, die Tour mit einer traditionellen Kahnfahrt zu abgelegenen Weilern wie Lehde zu verbinden.
Gut zu wissen
Lübbenau bietet eine ordentliche Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zu Berlin, etwas mehr als eine Zugstunde entfernt, was es zu einem einfachen Tagesausflug von der deutschen Hauptstadt macht.