Die Valle d’Itria im apulischen Hinterland bietet ein wenig bekanntes Gravel-Terrain: eine hügelige Landschaft aus jahrhundertealten Olivenhainen, Weinbergen und Trockensteinmauern, geprägt von den Trulli, jenen kegelförmigen Behausungen, die den Ruf der Region begründen.
Ein hügeliges Terrain zwischen weißen Dörfern
Von Alberobello aus, berühmt für seine UNESCO-geschützte Trulli-Dichte, führt die Route nach Locorotondo, einem hoch gelegenen Runddorf mit Panoramablick über das gesamte Tal, bevor es weiter nach Cisternino und schließlich Martina Franca geht. Zu rechnen ist mit etwa 45 km und 450 Höhenmetern, auf einer Mischung aus wenig befahrenen kleinen Landstraßen und weißen Schotterwegen zwischen den Olivenhainen.
Die Landschaft ändert sich äußerlich nur wenig, bietet aber ständig neue Details: Trockensteinmauern, einzeln stehende Steinhütten (die “pagliare”) und teils tausendjährige Olivenbäume mit den knorrigen Stämmen, die für Apulien charakteristisch sind.
Wie man die Tour angeht
Ein klassischer Gravelreifen mit 38-40mm genügt für dieses insgesamt gut befahrbare Terrain zwischen Asphalt kleiner Straßen und gut festgefahrenen weißen Wegen. Die Hitze kann im Sommer in dieser wenig schattigen südlichen Region intensiv sein: In der Hochsaison empfiehlt sich ein früher Start am Morgen.
Wann hinfahren
Von April bis Juni und von September bis Oktober, da der Sommer in dieser süditalienischen Region sehr heiß und trocken sein kann. Der Frühling bringt zusätzlich die Olivenblüte und ein besonders fotogenes Licht auf den weißen Dörfern mit sich.
Gut zu wissen
Alberobello, ein bedeutendes touristisches Ziel Apuliens, bietet eine große Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zu Locorotondo und Martina Franca, zwei weiteren Dörfern, die zu den “schönsten Dörfern Italiens” zählen, um die Entdeckung der Valle d’Itria zu vertiefen.