Weniger berühmt als ihre Nachbarn Tourmalet oder Aspin, hat sich die Hourquette d’Ancizan in den letzten Jahren dennoch als wiederkehrender Termin der Tour de France zwischen den Tälern von Aure und Campan etabliert.
Ein gleichmäßiger Anstieg an der Ostflanke
Von Guchen aus sind es 10,4 km bei 788 Höhenmetern, im Schnitt 7,6 %, ohne extreme Passagen, aber auch ohne echte Verschnaufpause bis zum Gipfel auf 1.564 m.
Seit Kurzem ein Stammgast der Tour de France
Die Hourquette d’Ancizan stand seit 2011 bei fünf Ausgaben der Tour de France auf dem Programm (2011, 2013, 2016, 2019, 2022), meist als Pass der Kategorie 1, der die Täler von Aure und Campan verbindet, vor einem Etappenziel weiter oben in den Pyrenäen.
Wie man die Tour angeht
Eine Kompaktkurbel hilft, auf der konstanten Steigung ein gleichmäßiges Tempo zu halten, und isolierte Trinkflaschen sind im Hochsommer auf dieser im oberen Teil kaum beschatteten Straße nicht zu viel des Guten.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September: Früher in der Saison ist die Straße gesperrt oder gefährlich, da auf diesem Höhenpass Schnee bis in den späten Frühling liegen bleiben kann.
Gut zu wissen
Die Hourquette lässt sich ideal mit dem nahegelegenen Col d’Aspin zu einer anspruchsvollen Rundtour durch beide Täler kombinieren – ein großer Klassiker für Radfahrer mit Standort in Saint-Lary-Soulan oder Arreau.
