Der Julierpass verbindet das Engadin mit dem Zentrum Graubündens und zählt zu den ältesten bekannten Alpenübergängen, seit der Antike genutzt, um die Kette zwischen Norden und Süden zu überqueren.
Ein langer, insgesamt gut fahrbarer Anstieg
Ab Tiefencastel steigt die Straße über 35,7 km um etwa 1500 Höhenmeter an, im moderaten Schnitt von 4,2 %, bis zum Gipfel des Passes auf 2284 m. Auch wenn eine einzelne Passage bis zu 15 % erreicht, bleibt der Großteil der Strecke gut fahrbar, was es erlaubt, die offenen Landschaften der Bündner Hochebenen voll zu genießen, statt sich nur auf die Anstrengung zu konzentrieren.
Ein Übergang, der aus der Antike stammt
Der Julierpass zählt zu den ältesten dokumentierten Alpenpässen, seit der Römerzeit als Passweg genutzt, um den Norden mit dem Süden der Kette zu verbinden. Diese jahrtausendealte Geschichte macht ihn zu weit mehr als nur einer Bergstraße: Er ist einer der ältesten Verkehrswege der Alpen, noch heute von Radfahrern auf dem Weg ins Engadin befahren.
Die Auffahrt gut angehen
Eine Kompakt- oder Dreifachkurbel bleibt für die steilste Passage nützlich, auch wenn der Großteil des Anstiegs keine größere Schwierigkeit darstellt. Isolierte Trinkflaschen werden für eine so lange, auf den Hochebenen dem Wind ausgesetzte Auffahrt empfohlen.
Wann hinauffahren
Von Juni bis September, da die Straße in dieser Zeit trotz der Höhe des Gipfels meist frei ist. Juli und August bieten die stabilsten Bedingungen, um die Panoramen über das Engadin voll zu genießen.
Gut zu wissen
Saint-Moritz und Silvaplana, nahe des Gipfels auf der Engadiner Seite, bieten einen praktischen Zugang zu weiteren großen Bündner Pässen wie dem Albulapass, um einen Pässe-Aufenthalt in der Region zu verlängern.
