Zwischen dem Kochelsee und dem Walchensee steigt der Kesselberg kurz, aber intensiv durch die Bayerischen Voralpen an, auf einer der bekanntesten Bergstraßen der Region.
Ein kurzer und anspruchsvoller Anstieg ab Kochel am See
Es sind etwa 4,5 km bei 330 Höhenmetern zu bewältigen, im Schnitt 8 %, mit punktuellen Passagen um 14 %. Die schmale, kurvenreiche Straße durchquert einen dichten Wald, bevor sie an den Ufern des Walchensees mündet.
Ein historischer Pass des Motorsports
Der Kesselberg war lange Schauplatz von Auto- und Motorradbergrennen, einige davon bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts, was ihm einen Ruf einbringt, der weit über den reinen Radsport in der Region hinausgeht.
Wie man die Ausfahrt angeht
Die Kürze des Anstiegs erlaubt mehr Kraftaufwand als bei einem längeren Pass, wobei man auf die engen Kehren achten sollte, die eine präzise Linienwahl erfordern, besonders bei Verkehr.
Wann hinauffahren
Von April bis Oktober, wobei Tage mit starkem Touristen- oder Motorradandrang zu vermeiden sind, besonders zahlreich an Sommerwochenenden auf dieser bekannten Straße.
Gut zu wissen
Der Anstieg mündet direkt an den Ufern des Walchensees, mit seinem für bayerische Alpenseen typischen türkisfarbenen Wasser – ideal für eine Pause nach der Anstrengung.