Der Kopaonik, das wichtigste Skimassiv Serbiens, bietet mit dem Rad einen der längsten und vollständigsten Pässe des Landes: Von Jošanička Banja aus steigt die Straße unaufhörlich bis zu den Toren des Ortes, auf über 1.700 m Höhe.
Ein langer und anspruchsvoller Pass
Vom Kurort Jošanička Banja aus steigt die Straße über 25,4 km bei 1.173 Höhenmetern, im Schnitt 4,6 %, bis zum Gipfel auf 1.723 m. Der auf dem Papier nie extreme Prozentsatz kombiniert sich mit der Länge der Strecke zu einem anspruchsvollen Anstieg, mit mehreren steileren Passagen in den letzten 5 Kilometern.
Das große Massiv im Süden Serbiens
Der Kopaonik ist der höchste Punkt Zentralserbiens, mit dem Pančić-Gipfel, der die Region auf 2.017 m Höhe überragt – zu Fuß oder per Sessellift ab dem Ort in der Hochsaison erreichbar. Der Nationalpark, der das Massiv schützt, beherbergt eine der artenreichsten Alpenfloren des Landes sowie eine geschützte Bergfauna, allen voran Gämsen.
Auf der Straße
Die Fahrbahn ist insgesamt in gutem Zustand, mit mäßigem Verkehr außerhalb der Wintersaison. Jošanička Banja, ein kleiner Kurort am Fuß des Massivs, ist ein praktischer Ausgangspunkt mit einigen Unterkünften und geschätzten heißen Quellen nach der Anstrengung.
Gut zu wissen
Der Anstieg lässt sich idealerweise von Mai bis Oktober unternehmen; im Winter wird die Straße zwar geräumt, um den Ort zu erschließen, doch die Bedingungen können mit dem Rad gefährlich bleiben. Eine andere Zufahrtsstraße existiert ab Rudnica, kürzer, aber deutlich steiler, für Kletterer auf der Suche nach einer zusätzlichen Herausforderung.