Im französischen Flandern, wenige Kilometer von der belgischen Grenze entfernt, ragt eine Handvoll isolierter Hügel aus der umgebenden Ebene: die Monts de Flandre. Bescheiden in der Höhe — keiner überschreitet 180 m —, aber zahlreich und nah genug beieinander, um ein bei den Radfahrern Nordfrankreichs beliebtes, kurvenreiches Terrain zu bieten, ganz im Geist der flämischen Klassiker, die gleich auf der anderen Seite der Grenze ausgetragen werden.
Eine Runde, die die Berge aneinanderreiht
Ab Cassel, einer hoch gelegenen Stadt mit einem der schönsten Panoramen der Region bei klarem Wetter, verbindet die Route mehrere symbolträchtige Gipfel des Gebiets — Mont des Cats, Mont Noir, Mont Rouge — auf etwa 45 km und 550 Höhenmetern insgesamt. Jeder Anstieg bleibt kurz, zwischen 1 und 3 km, aber ihre Aneinanderreihung auf der kompletten Runde erfordert echte Ausdauer.
Wie man die Tour angeht
Eine Kompaktkurbel oder ein Dreifachkettenblatt erleichtert die kurzen, aber teils steilen Anstiege. Einige Pflastersteinabschnitte, ein Erbe der regionalen Radsporttradition, durchziehen manche Berge — genug, um die Erfahrung abwechslungsreicher zu machen, ohne die Tour in eine Klassiker-Passage zu verwandeln.
Wann hinfahren
Von April bis Oktober, wobei die Wintermonate vermieden werden sollten, in denen der oft starke Wind in dieser offenen Region die Tour deutlich mühsamer macht.
Gut zu wissen
Cassel, das zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“ zählt, bietet eine für die Region angemessene Auswahl an Unterkünften, mit praktischem Zugang zum benachbarten Belgien und den Schauplätzen der flämischen Klassiker für Radsportbegeisterte.