Die Bretagne bietet ein für eine Region, die man oft als durchgehend flach und küstennah einstuft, erstaunlich vielfältiges Radterrain: zerklüftete Küste mit Buchten und Klippen, granitisches Heideland im Landesinneren und legendäre Wälder, dazu ein ozeanisches Klima, das die Terrains fast das ganze Jahr über befahrbar hält.
1. Die Halbinsel Crozon mit dem Rad in der Familie
Das spektakulärste Format der Auswahl: rosa Sandsteinklippen, vom Atlantik umtoste Felsspitzen und geschützte Buchten, auf einer Runde von 30 km und 300 Höhenmetern. Hügeliger als die meisten Familientouren im Katalog, mit einer möglichen Badepause an der Anse de Morgat.
2. Gravel in den Monts d’Arrée
Der höchste Punkt der bretonischen Innenregion überschreitet nicht 400 m, aber seine Landschaft aus Heideland, Mooren und Granitchaos vermittelt einen deutlich höheren Relief-Eindruck als die Zahlen vermuten lassen. Rechnen Sie mit etwa 45 km und 550 Höhenmetern zwischen dem Roc’Trévezel und dem Wald von Huelgoat.
3. Mountainbiken im Wald von Brocéliande
Der legendäre Wald von Artus und Merlin bietet auch ein zugängliches und angenehmes MTB-Terrain: 30 km und 350 Höhenmeter auf insgesamt flüssigen Pfaden, mit der Möglichkeit eines Abstechers zum Val sans Retour oder zur Fontaine de Barenton, um Radfahren mit lokalem Folklore zu verbinden.
4. Der Golf von Morbihan mit der Familie mit dem Rad
Ein “kleines Binnenmeer”, übersät mit über vierzig Inseln, das man auf 32 km nahezu flachen Radwegen ab Vannes entdeckt. Eine der zugänglichsten Touren im Katalog, mit Blicken auf den Golf bei jeder Kurve.
Den Aufenthalt organisieren
Das Finistère vereint zwei der vier Spots (Crozon, Monts d’Arrée), weniger als eine Autostunde voneinander entfernt. Das Morbihan und die Ille-et-Vilaine, weiter östlich, verlangen eine separate Fahrt, bleiben aber untereinander nah — Vannes und Paimpont sind nur eine Autostunde voneinander entfernt.