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Alpes-Maritimes, Côte d'Azur, Frankreich

Col de la Madone: die geheime Teststrecke der Profis bei Menton

Start

Menton

Distanz

12.7 km

Höhenmeter

890 m D+

Dauer

1 bis 2 Stunden

Schwierigkeit

Schwer

Beste Jahreszeit

Ganzjährig, idealerweise Februar bis November

Rennrad

Nur wenige Kilometer von Monaco entfernt ist der Col de la Madone auf dem Papier kein alpiner Riese, hat sich im Profipeloton aber einen ganz eigenen Ruf erarbeitet: Dies ist der Pass, an dem Champions ihre Form testen, fernab der Menschenmassen, die sich am Ventoux oder Tourmalet drängen.

Das Profil ab Menton

Von Menton, direkt am Meer, sind es 12,7 km bei 890 Höhenmetern, im Schnitt bemerkenswert gleichmäßige 7 % — kein flacher Abschnitt zum Verschnaufen, aber auch kaum brutal steile Passagen, abgesehen von einem Stück mit rund 12 % etwa auf halber Strecke, kurz nach Sainte-Agnès. Diese für einen Anstieg dieser Länge seltene Gleichmäßigkeit macht ihn zu einer idealen Strecke, um die Tagesform anhand einer vergleichbaren Zeit von Ausfahrt zu Ausfahrt einzuschätzen.

Die Straße führt durch Sainte-Agnès, ein auf 786 m gelegenes Bergdorf, das oft als das höchstgelegene Küstendorf Europas genannt wird, bevor sie in Richtung Peille weiter zum eigentlichen Pass führt, mit Ausblicken, die sich immer wieder auf das Mittelmeer und das darunterliegende Fürstentum Monaco öffnen.

Wie man die Tour angeht

Die gleichmäßige Steigung erlaubt ein ruckfreies Fahren im eigenen Tempo: eine Kassette mit großem Ritzel (28 Zähne oder mehr) macht es leicht, über die gesamte Strecke eine angenehme Trittfrequenz zu halten, ohne sich am steilsten Abschnitt bei Sainte-Agnès zu verausgaben. Die schmale, außerhalb der Touristensaison ruhige Straße bietet insgesamt eine entspannte Auffahrt.

Auf den ersten Kilometern aus Menton heraus lohnt sich Aufmerksamkeit für den Verkehr, bevor die Straße hinter Sainte-Agnès ruhiger wird.

Wann hinauffahren

Das ist einer der großen Vorteile dieses Passes gegenüber den alpinen Riesen: Das mediterrane Klima der Côte d’Azur erlaubt eine Auffahrt fast das ganze Jahr über, selbst mitten im Winter an einem klaren Tag — genau deshalb machen in Monaco ansässige Profifahrer ihn zu einem festen Bestandteil ihres Trainings. Februar bis November bleibt das angenehmste Zeitfenster, um die Hitzespitzen im Juli und August zu vermeiden, die eine Auffahrt am Mittag unangenehm machen können.

Gut zu wissen

Menton, eine Küstenstadt bekannt für ihren Markt und ihre Gärten, bietet reichlich Unterkünfte und direkten Zugang zum Bahnhof, was es zu einem praktischen Ausgangspunkt macht, um diesen Aufstieg mit einem Aufenthalt an der Côte d’Azur oder einem Abstecher nach Monaco, nur wenige Kilometer entfernt, zu verbinden.

Anreise nach Menton

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Übernachten rund um Menton

Eine Auswahl gut gelegener Unterkünfte für einen entspannten Start in die Tour.

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Empfohlene Ausrüstung

Häufige Fragen

Warum ist der Col de la Madone bei Profis so beliebt?+

Seine Gleichmäßigkeit macht ihn zu einem idealen Formtest: eine konstante Steigung um 7 % ohne flache Abschnitte zum Verschnaufen, was es erlaubt, eine Bestzeit zuverlässig von Jahr zu Jahr zu vergleichen. Die Nähe zu Monaco, wo viele Profifahrer wohnen, und das milde Klima, das eine Auffahrt fast das ganze Jahr über erlaubt, machten ihn zu einem Referenzanstieg, insbesondere durch Lance Armstrong in den 2000er-Jahren populär gemacht.

Kann man den Col de la Madone im Winter erklimmen?+

Ja, das ist einer der Vorteile dieses Passes: anders als die großen Alpenpässe, die einen Großteil des Jahres durch Schnee gesperrt sind, erlaubt das mediterrane Klima der Côte d'Azur eine Auffahrt fast das ganze Jahr über, wobei Februar bis November wegen der Hitzespitzen im Hochsommer am angenehmsten bleibt.

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