Der Colle di Sampeyre verbindet das Val Varaita mit dem Val Maira und ist einer der höchsten und anspruchsvollsten Pässe der Cottischen Alpen, bei seinen seltenen Auftritten beim Giro d’Italia als Hors Catégorie eingestuft.
Ein langer Anstieg auf über 2280 m
Von Sampeyre aus sind es 15,8 km bei 1325 Höhenmetern, mit einer Durchschnittssteigung von 8,4 %, mit Rampen von 12 bis 14 %. Der Pass gipfelt auf 2284 m Höhe, einem der höchsten befahrbaren Punkte des Piemonts.
Ein Hors-Catégorie-Pass, selten im Giro-Programm
Bei seinen Renneinsätzen als Hors Catégorie eingestuft, wurde der Colle di Sampeyre nur zweimal bestätigt vom Giro d’Italia befahren, 1995 und 2003. Der Anstieg reiht Kehre an Kehre und wechselt die Landschaft, vom Wald bis zu den Almen in der Höhe. Gravel-Liebhaber finden hier auch die „Strada dei Cannoni“, eine unbefestigte militärische Variante jenseits des Colle della Ciabra, anspruchsvoller als die Hauptstraße.
Wann hinauffahren
Von Juni bis Oktober, da dieser Pass, einer der höchsten asphaltierten Italiens, den Rest des Jahres schneebedeckt bleibt.
Gut zu wissen
Sampeyre, am Fuß des Anstiegs im Val Varaita, bietet einen ruhigen Ausgangspunkt, um die okzitanischen Täler des Piemonts zu erkunden, die weniger besucht sind als die großen benachbarten Alpenpässe.
